Homöopathie + EFT Klopfakupressur Berlin

Die EFT-Movie-Technique

1. Entwickeln Sie eine repräsentative Filmszene

In der EFT-Movie-Technique nach Gary Craig wird von dem Ereignis, an dem gearbeitet wird, eine kleine, repräsentative mentale Filmsequenz hergestellt.

Diese Szene sollte möglichst nicht länger als eine Minute dauern. Längere Filmszenen deuten darauf hin, dass noch zu global gearbeitet wird.

Wenn hier von Filmszene gesprochen wird, heißt das im Übrigen nicht, dass Sie unbedingt gestochen scharfe Bilder vor Ihrem inneren Auge sehen müssen. Es geht mehr um die Vorstellung. Sie können natürlich alle Sinneskanäle einsetzen, die Sie möchten.

2. Für jeden Krisenpunkt eine eigene Filmsequenz

Zerteilen Sie eine zu lange Filmszene in mehrere kleine Filmsequenzen, die jeweils immer nur einen belastenden Moment beinhalten. Suchen Sie sich hierfür einen ganz konkreten Aspekt oder Krisenpunkt heraus, der die Belastung repräsentativ einfängt. Das kann beispielsweise der Moment sein, indem Sie Ihr Gegenüber mit einem ganz bestimmten Blick ansieht, und Ihnen unvermittelt ein Schreck durch die Glieder fährt, oder auch ein bestimmtes Wort in einem bestimmten Ton, das Klingeln des Telefons u. v. m.

3. Starten Sie mit einem neutralen Moment

Der Film sollte mit einem neutralen Moment kurz vor dem eigentlichen Problem beginnen, also einem Moment, in dem Sie noch keine Belastung verspüren.

4. Schätzen Sie den Belastungswert ein

Jeder Film wird mit einem Titel versehen und sein Belastungswert auf einer Skala von 0 – 10 (SUD) eingeschätzt. Wenn die Belastung zu intensiv ist, können weitere sogenannte dissoziative Techniken eingesetzt werden, die Ihnen ermöglichen, mental und emotional wieder mehr Abstand zum Thema zu gewinnen.

So können Sie beispielsweise die Leinwand, auf der Sie Ihren mentalen Film sehen, verkleinern oder weiter wegrücken. In der Praxis können wir auch mit der Tearless Trauma Technique beginnen, die ebenfalls einen gewissen Abstand zu der Erinnerung ermöglichen.

5. Film ab!

Dann starten Sie den mentalen Film von Anfang an und halten an jedem Punkt, an dem es Ihnen unbehaglich wird, an, um zu klopfen. Auf diese Weise werden die einzelnen Filmsequenzen nacheinander abgearbeitet.

Dann können Sie sich den Gesamtfilm noch einmal ansehen, und beklopfen noch einmal die Momente, die noch Unbehagen hervorrufen.
Dieses Vorgehen ermöglicht ein sehr schnelles und gründliches Beklopfen aller möglichen Aspekte. Außerdem lassen sich mit dieser Methode auch Themen behandeln, die man vielleicht nicht unbedingt “öffentlich” diskutieren möchte.

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