Homöopathie bei Laktoseunverträglichkeit?

Heilpraktikerin Berlin: Homöopathie und Klopfakupressur (EFT u.a.)
Homöopathie bei Laktoseunverträglichkeit

Es stimmt, dass in der Homöopathie manche Ausgangsstoffe in den ersten Potenzierungsstufen in Milchzucker (Laktose) verrieben werden, bis sie in den weiteren Potenzierungsschritten in einer Ethanol-Wasser-Mischung weiter potenziert werden können. Mit dieser Lösung werden dann Streukügelchen (Saccharose, keine Laktose!) besprüht, bis jedes einzelne Kügelchen durchtränkt ist. Die Kügelchen werden getrocknet (dabei verabschiedet sich der Alkohol) und für den nächsten Potenzierungsschritt wieder in einer Ethanol-Wasser-Mischung aufgelöst usw.

Die Globuli, die Sie später als homöopathische Arznei nehmen, bestehen also aus Saccharose und nicht aus Laktose.

Anders sieht es mit Tabletten aus, die auf Milchzuckerbasis hergestellt werden und darüber hinaus problematische Hilfsstoffe wie Weizenstärke (Gluten!) und Magnesiumstearat (steht in Verdacht, die Nährstoffaufnahme über den Darm zu behindern) beinhalten. Diese Tabletten spielen zwar in der klassischen Homöopathie kaum eine Rolle, werden aber traditionell in der Biochemie nach Dr. Schüßler eingesetzt.

Inzwischen haben aber auch hier einige Herstellerfirmen reagiert und nehmen statt Weizenstärke beispielsweise Kartoffelstärke und verzichten auf Magnesiumstearat. Als Alternative gibt es Schüßler-Salze inzwischen auch von einigen wenigen Anbietern als Globuli oder Tropfen.

Homöopathie bei Laktoseintoleranz ist also überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil!

Heilpraktikerin Berlin: Homöopathie und Klopfakupressur (EFT u.a.)
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