Klopfakupressur und positive Affirmationen

Heilpraktikerin Berlin: Homöopathie und Klopfakupressur (EFT u.a.)
Klopfakupressur (EFT u.a.) und positive Affirmationen

“Warum muss ich beim Klopfen eigentlich das Negative aussprechen? Ich dachte immer, dass es wichtig ist, alles positiv zu sehen!?”

Viele Klienten stellen diese Frage, vor allem, wenn sie bereits Erfahrungen mit anderen therapeutischen Ansätzen und Selbsthilfemethoden haben, die viel mit positiven Affirmationen arbeiten und die Wichtigkeit des positiven Denkens betonen, den Fokus weg vom Problem, hin zur Lösung.

In der praktischen Umsetzung kann das mit einigen Tücken verbunden sein. Eine positive Affirmation, die von mir (unbewusst) als unwahr oder unerreichbar aufgefasst wird, verursacht wahrscheinlich eher Stress und Frust als den erhofften positiven Bewusstseinswandel.

In der Klopfakupressur konzentrieren wir uns am Anfang daher vor allem erst einmal ganz ehrlich auf das, was ist, auf das, was uns Kummer bereitet, was uns beschämt, was wir loswerden wollen.

Später erst, wenn wir die negative Belastung aufgelöst haben, fangen wir an, mit positiven Affirmationen und Reframes zu arbeiten. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn, so paradox es klingt, die ehrliche und bedingungslose Anerkennung des momentanen Zustandes und der momentanen negativen Gedanken und Gefühle ermöglicht es meist sehr schnell, das Negative loszulassen und Platz für Neues, Besseres zu schaffen.

Das ist vergleichbar mit dem Tapezieren einer Wand:
Bevor Sie die Wand mit einer hübschen Tapete schmücken, werden Sie dafür sorgen, dass der Untergrund schimmelfrei und tragfähig ist, weil Sie wissen, dass Sie wenig Freude haben werden, wenn Sie die neue Tapete einfach auf die verschimmelte, baufällige Wand kleistern.

Heilpraktikerin Berlin: Homöopathie und Klopfakupressur (EFT u.a.)
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